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Seit 25 Jahren Notruf 112

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Die Auswahl der 112 als Notrufnummer geht zurück auf eine Empfehlung der Europäischen Konferenz der Verwaltungen für Post- und Fernmeldewesen (CEPT) von 1976. In Deutschland wurde die 112 bereits 1954 als Feuerwehrnotruf in den ersten Großstädten eingeführt.

Der Notruf 112 kann vorwahlfrei gewählt werden und ist in allen Staaten der EU kostenlos. Er verbindet Hilfesuchende automatisch mit der örtlichen 112-Notrufzentrale, über die sie die Feuerwehr oder medizinische oder polizeiliche Hilfe erhalten. Wer die 112 Notrufzentralen betreut, ist in den Ländern unterschiedlich geregelt. Dies können die Rettungsdienste, Feuerwehren oder auch die Polizei sein.

Wichtig ist, dass die europaweite Gültigkeit des Notrufs 112 bekannter wird. Nach einer Studie der EU weiß nur jede fünfte Person in Deutschland, dass die 112 auch im Ausland funktioniert. Der europaweite Notruf gilt in allen EU-Staaten, der Schweiz, Island und Norwegen sowie in weiteren EU-Nachbarstaaten wie Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, der Republik Moldau, Russland, Serbien, Türkei und der Ukraine.

Der Notruf 112 ist damit europaweit ein Symbol für Hilfe.

Der "Tag des europaweiten Notrufs 112" wird jährlich am 11. Februar (11.2.) begangen, denn da steckt die 112 schon im Datum.

In Salzgitter gehen die 112-Notrufe in der integrierten Leitstelle ein, die rund um die Uhr von Mitarbeitern der Feuerwehr besetzt ist. Die Notrufe werden nach einem strukturierten Notrufabfrageschema bearbeitet und die nach Einschätzung des Disponenten und des Vorschlages des Einsatzleitrechners erforderlichen Einsatzkräfte und -mittel alarmiert. Während die Einsatzkräfte anfahren kann der Mitarbeiter bei Bedarf Erste-Hilfe-Hinweise oder Anleitungen bei einer notwendigen Reanimation an den Anrufer weitergeben.