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Wohn- und Gebäudebrand in Gitter mit sechs Verletzten

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Bei einem Feuer eines Resthofes in Gitter wurden insgesamt 6 Personen verletzt.

Gegen Mitternacht nahm ein Nachbar Brandgeruch und Hilferufe war und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Fünf Personen, davon ein Erwachsener und vier Kinder, machten sich im 1. Obergeschoss bemerkbar, da der Fluchtweg durch ein Feuer abgeschnitten war und die Bewohner nicht selbstständig das Haus verlassen konnten. Eine komplette Ausbreitung des Feuers vom Erdgeschoss bis zum Dachbereich war schon vorangeschritten. Durch den schnellen Einsatz einer Leiter des Nachbarn konnten vier der Personen gerettet werden. Durch diese Rückmeldungen wurde schon auf Anfahrt der alarmierten Kräfte ein weiterer Löschzug angefordert. Bei Ankunft der Feuerwehr wurde die 5. Person mittels Drehleiter gerettet. Zeitweise war unklar wie viele Personen noch vermisst werden. Daraufhin wurde mehrere Trupps unter schweren Atemschutz zur Menschenrettung eingesetzt. Eine Person konnte schnell aus dem Haus gerettet werden und wurde schwerverletzt ins Krankenhaus transportiert. Nach der Menschenrettung konnten noch ein Pony und eine Ziege vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Durch die massive Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Wohngebäude wurde die Einsatzstelle in zwei Einsatzabschnitte unterteilt. Die benachtbarten Scheunen konnten durch eine Riegelstellung geschützt werden. Durch den Einsatz von zwei Drehleitern mit Wenderohren und mehrere C-Rohre konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Neben 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren auch drei Notfallseelsorger und eine Leitende Notärtztin vor Ort. Wegen der hohen Verletztenanzahl und um die Regelversorgung im Stadtgebiet zu sichern, wurde MANV-S in Goslar und Braunschweig ausgelöst.

Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden an.

Eingesetzte Kräfte:  Beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehren Gitter und Ringelheim, der Löschzug 3, der Fachzug Wasserförderung Nord, sowie die Fachgruppe IuK, der Rettungsdienst der BF Salzgitter, des Kreis Goslar, der Salzgitter AG, sowie die Notfallseelsorge, der Energieversorger und die Polizei.

Medienberichte:

http://www.salzgitter-zeitung.de/lokales/Salzgitter/sechs-verletzte-bei-grossfeuer-in-salzgitter-id970371.html

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/salzgitter291.html

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds15075.html