Berufsfeuerwehr Salzgitter

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Brandmeisteranwärter üben Eisrettung

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Bei bis zu minus 7°C boten die letzten Wochen beste Voraussetzungen für eine Eisrettungsübung des Grundausbildungslehrgangs der Berufsfeuerwehr Salzgitter.

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Die Brandmeisteranwärter aus ganz Niedersachsen wurden einen lang Tag darin geschult, mit welchen Gefahren sie auf dem Eis zu rechnen haben und wie sie eingebrochene Personen schnell und zweckmäßig retten können.

Ausbilder Christoph Pabel bereitete die angehenden Berufsfeuerwehrmänner im Unterricht auf die anstehenden Herausforderungen vor: Die Tragfähigkeit des Eises, seine Beschaffenheit und die des zugefrorenen Gewässer waren genauso Thema, wie die verschiedenen zur Verfügung stehenden Rettungsmittel und der Umgang mit den im Ernstfall stark unterkühlten Verunglückten.

Am Nachmittag wartete die Praxis: Auf einem kleinen Ausläufer des Salzgittersees hatten der Ausbilder Christoph Pabel und der Lehrgangsbetreuer Clemens Borsutzky ein Loch in der Eisfläche vorbereitet. Auf Leitern oder im Eisrettungsboot bewegten sich die Anwärter dann zum Eisloch. Hier befand sich ein Taucher der Werkfeuerwehr der Salzgitter AG im Wasser. Das Übungsziel war nun, diesen sicher und schnell zurück ans Ufer zu bringen. Während der ganzen Zeit auf dem Eis wurden die Brandmeisteranwärter durch Rettungswesten und Feuerwehrleinen gesichert. Auf einen Feuerwehrmann und sein Rettungsgerät kamen dann bis zu acht Sicherungsposten an Land.

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 Für die Rettungsübung galten natürlich die bekannten Grundregeln für das Verhalten auf brüchigem Eis: Die Auflagefläche z.B. mit Leitern so weit wie möglich vergrößern, sich nie ungesichert auf das Eis begeben und immer Abstandshalter zum Verunglückten benutzen, wie z.B. eine Rettungsschlinge.

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Und obwohl das Eis nur wenige Zentimeter dick war, blieben die Anwärter bei der Rettung des Tauchers dank der umfangreichen Sicherungsmaßnahmen und der Vorbereitung bis auf die Stiefel trocken.

Ein besonderer Dank gilt der Werkfeuerwehr der Salzgitter AG: Sie unterstützte die Ausbildung während des ganzen Tages mit ihrer Tauchergruppe.

 

Autor Hannes Reichert