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Erste Blaulichtfahrt war kein Aprilscherz

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Am 01. April kam es um kurz nach 15 Uhr zur ersten Alarmfahrt des neuen B-Dienst-Fahrzeuges.

 

Alarmiert wurde zu einem Verkehrsunfall der Kategorie 1 (VU1) in Lebenstedt, Kreuzung Peiner Str. und Steinmetzweg. Da der A-Dienst mit den Fahrzeugen beider Wachen der Berufsfeuerwehr zu diesem Zeitpunkt bei einem gemeldeten Verkehrsunfall der Stufe 2 gebunden war, griff der Back-Up-Bereich und es wurden automatisch die für dieses Alarmstichwort benötigten Einheiten durch den Leitrechner vorgeschlagen und anschließend vom Disponenten alarmiert. Die normale Abmarschfolge für einen VU 1 sieht neben dem A-Dienst ein LF der BF sowie die zuständige Ortsfeuerwehr und einen Rettungswagen vor. Der A-Dienst wurde durch den B-Dienst ersetzt, das LF 24 der Berufsfeuerwehr, welches einen Rüstsatz zur Einsatzstelle bringt, durch den Rüstzug West, gebildet von der FF Lesse. Die zuständige FF Lebenstedt war einsatzbereit und brauchte nicht ersetzt zu werden. Der Rettungswagen konnte von einem anderen Einsatz abgezogen werden und stand somit auch zeitnah zur Verfügung.

Der ersteintreffende aus Gebhardshagen kommende B-Dienst konnte nach kurzer Lageerkundung und Einweisung durch den Leiter der Werkfeuerwehr Bosch, der als Meldender und Ersthelfer mit einem Einsatzfahrzeug der Werkfeuerwehr die Unfallstelle absicherte, den auf der Anfahrt befindlichen Rüstzug abbestellen. Die Besatzung des Rettungswagens hat eine leichtverletzte Person übernommen und vorsorglich für eine weitere Untersuchung ins Krankenhaus verbracht. Die Kräfte der FF Lebenstedt haben auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel aufgenommen und nach der Aufnahme der Fahrzeuge durch zwei Abschleppfahrzeuge die Straße gereinigt. Abschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Die erste Alarmfahrt des neuen B-Dienstfahrzeuges kurz nach der Indienststellung verlief gewohnt unfallfrei, zeigte aber im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug, dass die gute Verkehrsübersicht durch die höhere Sitzposition des Fahrers, eine deutliche Verbesserung in punkto Sicherheit darstellt.

Auch wenn die erste Alarmfahrt am 01. April stattfand, ist es kein Aprilscherz, sondern Tradition, dass der Fahrer ein Frühstück bzw. eine Kafferunde ausgeben muss.